Siamkatze

Die Siamkatze – Alles was du über die Rasse wissen musst

Die Siamkatze – liebevoll mit strahlenden Augen

Bei der Siamkatze handelt es sich um eine Katze mit einer starken Persönlichkeit. Der Besitzer muss es akzeptieren, wenn sich die Katze durchsetzt und sie weiß ganz genau wie sie das machen kann. Es handelt sich um eine sehr bekannte Katzenrasse, die sogar in dem Disney-Klassiker „Susi und Strolch“ einen Auftritt hatte. Jedoch wurde die Siamkatze in diesem Film nicht schmeichelhaft dargestellt.

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Die Herkunft

Es ist nicht sehr eindeutig, woher die Siamkatze stammt. Es ist bekannt, dass es sich dabei um eine alte Katzenrasse handelt. Häufig war sie in Thailand ansässig. Im 14. Jahrhundert trug Thailand den Namen Königreich Siam. Daher hat die Siamkatze auch ihren Namen.

Das es sich dabei um die Nachkommen der heiligen Katze handelt, ist die eine Hypothese. Diese lebten in den dortigen Tempeln. Die Tiere wurden sogar in den Schriften von Ayutthaya, der damaligem Hauptstadt Siams, erwähnt.

Es gibt jedoch auch die Legende, dass die Siamkatzen nur der königlichen Familie von Siam vorbehalten waren. In einem anderen Bericht wird jedoch genau das Gegenteil erwähnt. In diesem wird erklärt, dass der König von Thailand den Engländern und den Franzosen die Siamkatzen anbot und sie in dem Glauben ließ, dass die Katzen heilig sind, damit er seine Lieblingskatzen die Khao Manee behalten konnte.

Es ist jedoch sicher, dass im Jahr 1884 die ersten Siamkatzen zum ersten Mal durch den Generalkonsul Edward Blencowe Gould nach Europa gelangten. Ganz genau kamen sie nach England. Der Generalkonsul brachte ein Siamkatzen-Paar mit, das er seinen Schwestern schenken wollte. Im Londoner Crystal Palace im Jahr 1885 wurde diese beiden Katzen auf der Katzenausstellung gezeigt. Weitere Tiere wurden 1886 aus Asien gebracht.

1885 kam die Siamkatze, durch den Entdecker Auguste Pavie, nach Frankreich. In die USA wurde die Katzenrasse 1890 gebracht. Von Goulds Schwestern wurde 1901 in England der erste Club der Rasse gegründet. Mit der Zucht wurde in Deutschland erst Mitte der 1920er-Jahre begonnen.

Einen richtigen Aufschwung erlebte die Siamkatze nach dem Zweiten Weltkrieg. Zu diesem Zeitpunkt verbreitete sich die Rasse auf der ganzen Welt. Es wurde eine chaotische Zucht begonnen, ohne das man sich über die Qualität der Katzen Gedanken machte.

Die amerikanischen Züchter versuchten in den 70er Jahren, die Merkmale der Rasse noch mehr hervorzuheben. Damit ist gemeint, dass versucht wurde, die Beine dünner und den Körper länger und schmaler zu machen. Allerdings haben einige Katzen gesundheitliche Probleme aufgewiesen. Dadurch wurde diese Zuchtmethoden nach und nach beendet und es wurde ein ausgeglichenes Aussehen erlangt.

Im Laufe der Jahre wurden die Standards der Rasse Stück für Stück von den ursprünglichen Eigenschaften der Siamkatze entfernt. Aus diesem Grund haben mehrere Züchter in den 80er-Jahren beschlossen, eine vollwertige Rasse zu kreieren. Diese Züchter wollten zu den Wurzeln der Thaikatze zurückkehren.

Noch heute ist die Siamkatze sehr beliebt.

Das Aussehen der Siamkatze

Diese mittelgroße Katze hat einen langen und schlanken Körper. Sie hat eine gut entwickelte Muskulatur. Allerdings sind die Knochen dünn. Die Beine sind schmal, wobei die Hinterbeine etwas höher als die Vorderbeine sind. Die Siamkatze hat ovale kleine Pfoten.

Der Kopf dieser Rasse ist lang und hat eine dreieckige Form. Der Schädel, die Stirn und die Backen sind flach. Die Ohren haben einen breiten Ansatz und die Nase ist gerade sowie lang. Die Augen der Siamkatze sind immer blau und mandelförmig. Zudem sind sie zur Nase hin geneigt.

Proportional zum Körper ist die Schwanzlänge. Dieser ist dünn und peitschenförmig. Ebenso ist das Schwanzende spitz.

Das Fell

Die Siamkatze hat ein kurzes, glattes und glänzendes Fell. Zudem ist es immer in einer colourpoint-Färbung. Das bedeutet, das die äußeren Enden des Körpers, also die Schnauze, die Beine, die Ohren und der Schwanz, dunkler sind als der restliche Körper. Katzen, die zweifarbig sind, gibt es zwar auch, jedoch sind diese noch nicht anerkannt worden.

Alle Farben werden vom LOOF anerkannt. In den USA werden nur vier Farben, Lilac, Blau, Schwatz und Chocolate, anerkannt.

Der Charakter der Siamkatze

Diese Rasse hat eine starke Persönlichkeit. Sie kann lautstark sein und sehr geschwätzig. Zudem zeigt sie sich kommunikativ.

Dennoch ist die Siamkatze seinem Besitzer sehr nahe und kann auch eifersüchtig werden. Es kann auch vorkommen, dass die Katzen ein nervöses Temperament haben.

Gegenüber Fremden ist die Siamkatze misstrauisch und nicht gesellig. Dennoch ist sie sehr zutraulich und treu. Einsamkeit ist eines der Dinge, die diese Katzenrasse nicht mag. Es ist ihr lieber, den ganzen Tag mit dem Besitzer zusammen zu sein. Die Siamkatze hängt mehr an den Personen als an der Umgebung, was sie sehr stark von anderen Katzen unterscheidet.

Die Gesundheit

Im Vergleich zu anderen Katzenrassen ist die Sterberate der Siamkatze sehr hoch. Oft leidet diese Rasse an Tumoren. Ebenso können Magen-Darm-Beschwerden und Probleme mit den Harnwegen auftreten. Zusätzlich ist die Siamkatze anfällig für Katzenamyloidose. Das ist eine Niereninfektion, die schlimme Folgen hat. Es. Ist leider noch nicht bekannt, wie diese Krankheit übertragen wird.

Die Pflege der Siamkatze

Da die Siamkatze ein kurzes Fell hat, ist die Pflege sehr angenehm. Es reicht, wenn das Fell, um es zu pflegen, zweimal im Monat gebürstet wird.

Damit siech diese Katzenrasse verausgaben kann, ist es wichtig, dass genügend Platz zum klettern und rennen vorhanden ist.

 

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