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Hilfreiche Tipps bei der Erziehung deines Hundes

10 Tipps, um deinem Hund zu erziehen

Die Erziehung eines Hundes kann kniffelig sein. Der eine Hund zieht an der Leine, der andere bellt andere fremde Hunde an und wieder ein anderer belagert das Sofa und zerbeißt die Möbel oder Schuhe. In diesem Artikel findest du einige Tipps, die dir dabei helfen können deinen Hund für alle Lebenslagen zu erziehen. Dadurch kannst du viele Probleme vermeiden.

Tipp 1: Beginn am ersten Tag mit der Erziehung

Sobald du einen Hund bei dir einziehen lässt, solltest du einige Grundregeln festlegen, die eingehalten werden müssen. Wenn dein Hund von Anfang an lernt, nicht auf dem Sofa zu liegen und durch das Ziehen an der Leine nirgends hinkommt, kann es für dich zukünftig viel einfacher werden. Es ist viel schwerer deinem Hund ungünstige Verknüpfungen im Kopf abzutrainieren, als diese gar nicht erst entstehen zu lassen.

Erziehungshalsband Wasser VS Strom

Tipp 2: Sei konsequent und ziehe an einem Strang

Sobald du deinen Hund ab und zu mal etwas durchgehen lässt, kann dies ein monatelanges Training mit dem Hund zunichtemachen. Wenn du deinem Hund beispielsweise ab und zu zu etwas vom Tisch zusteckst, kannst du einen hartnäckigen Bettler heranziehen. So lernt dein Hund, wenn er lange und ausdauernd genug bettelt, etwas vom Tisch abbekommt. Das gilt auch, wenn sich nicht alle mit den Konsequenzen einig sind. Dein Hund lernt schnell und weis, wie er Erziehungslücken effektiv ausnutzen kann.

Tipp 3: Motiviere deinen Hund richtig

Wenn du einen aufmerksamen Hund haben möchtest, der gerne sowie mit Freude lernt und sich auch in schweren Situationen beim Spaziergang abrufen lässt, dann musst du dafür sorgen, dass sich dein Hund eine Sache merkt: Bei dir ist es am Spannendsten und eine Zusammenarbeit mit dir lohnt sich. Dein Hund lernt am besten, wenn du ihn positiv bestärkst. Bei vielen Tieren lohnt es sich hierfür, Leckerchen zu nutzen. Da spricht auch nichts dagegen, wenn du diese von der üblichen Ration Futter abziehst. Du kannst für die Erziehung deines Hundes alles nutzen, was deinen Hund motiviert. Besonders an Lob solltest du nicht sparen, wenn dein Hund etwas richtig gemacht hat.

Tipp 4: Kommuniziere klar und deutlich

Lange Sätze und Erklärungen sind nicht geeignet, um deinem Hund etwas mitzuteilen. Kurze Aussagen, wie „Sitz!“ oder „Nein!“ reichen aus. Zusätzlich solltest du auch die entsprechenden Gästen hinzufügen. Für die Erziehung deines Hundes reicht das aus. Natürlich kannst du auch mit deinem Hund reden, doch wenn du dies inflationär tust, dann kann das dein Hund als Hintergrundgeräusch einordnen und ignorieren. Wenn dein Hund dennoch auf eine lange Aussage reagiert, dann liegt das eher daran, dass er deine Körpersprache und deine Tonlage richtig interpretieren kann.

Tipp 5: Entscheidend ist das richtige Timing

Viele Hundebesitzer wissen über die Bedeutung des richtigen Timings nicht genau Bescheid. Es ist beispielsweise sehr ineffektiv mit deine, Hund zu schimpfen, wenn dieser eine halbe Stunde zuvor eine Zeitung oder Schuhe kaputtgemacht hat. Dein Hund lebt im Augenblick. Das Einzige was dein Hund dann versteht ist, das du eine Abneigung gegenüber Zeitung hast. Dasselbe gilt auch für Lob. Wenn du deinen Hund in dem Moment streichelst oder ansprichst, während er sich zur Begrüßung anspringt, dann bestärkst du ihn in seinem Verhalten. Es wäre besser, wenn du deinen Hund erst dann begrüßt, wenn alle Pfoten auf dem Boden stehen. Gleichzeitig kannst du dadurch auch vermeiden, in Zukunft dreckige Hosen zu bekommen.

Tipp 6: Hier spielt die Musik!

Es gibt viele Hunde, die nicht ohne einer Leine spazieren gehen können. Einige Hund fangen direkt an, in dem Wald zu jagen und andere laufen direkt zu anderen Hunden. Doch du kannst dafür sorgen, dass es bei deinem Hund nicht so weit kommt. Damit dich dein Hund entspannt bei einem Spaziergang begleiten kann, muss er lernen, sich an dir zu orientieren. Das bedeutet, dass er lernen muss, dass bei dir die „Action“ ist. So kannst du zum Beispiel Apportierspiele spielen oder Kommandos sowie kleine Tricks abfragen. Hier kannst du auch mit eine, Futterbeutel arbeiten. Du kannst auch spontan die Richtung wechseln und Kopf- sowie Suchspiele einleiten. Vermittle deine, Hund, dass es sich für ihn lohnt, wenn er sich an Dir orientiert. So kannst du die Bindung zwischen dich stärken und ihr habt beide Spaß.

Tipp 7: Die Schwierigkeit langsam steigern

Natürlich kannst du deinen Hund nicht immer überall mit hinnehmen. Daher muss er lernen, auch zu Hause alleine zu bleiben. Das kannst du üben, indem du am Anfang für eine Minute den Raum verlässt. Wenn du deinem Hund beibringen möchtest, deren dem Fahrrad zu laufen, ohne an der Leine zu ziehen, dann solltest du nicht direkt in vollem Tempo losfahren. Zu Beginn kannst du zum Beispiel erst einmal das Fahrrad schieben. Fange immer mit kleinen Schritten an und steigere den Schwierigkeitsgrad langsam. Beachte jedoch, dass nicht alles sofort klappt, das ist ganz normal.

Tipp 8: Suche dir Komplizen

Wenn du mit deinem Hund ein Verhalten üben möchtest, welches andere Menschen oder Hunde involviert, dann ist es sinnvoll, wenn du dir hundefreundliche Bekannte oder Freunde einweihst. Es ist auch wertvoll, wenn du Kontakt zu anderen Hundebesitzern in einer Hundeschule knüpfst. Was, wenn dein Hund Joggern hinterherjagt? In diesem Fall ist es hilfreich, wenn du Freunde einspannst, die gelassene Probe-Jogger imitieren. Dein Hund bellt an der Leine andere Hund an? In einer Hundeschule kannst du mit deine, Hund ein ruhiges Verhalten üben. Auch der Hundeplatz ist hierfür gut geeignet. Mit etwas Unterstützung können einige Probleme bei der Erziehung leichter gelöst werden.

Tipp 9: Wie ein Hund denken

Viele Hundehalter sagen die Sätze „Der weiß genau, dass er etwa falsch gemacht hat“ oder „Der will mich nur ärgern, das ist ein Sturkopf“, sehr häufig. Jedoch ist dies einfach nur eine Fehlinterpretation von Menschen. Hunde denken nicht in Kategorien und können daher richtig und falsch nicht unterscheiden. Zudem haben Hunde auch kein schlechtes Gewissen und kennen keine Häme. Sicherlich mögen es Hunde nicht, wenn der Besitzer wütend ist. Meistens ziehen sie in eine, solchen Fall den Schwanz ein, verstecken sich oder blicken zur Seite.

Allerdings handelt es sich dabei um ein reines Beschwichtigungsverhalten. Das hat nichts mit Scham oder einem schlechten Gewissen zu tun. Du solltest es auch nicht als Sturheit oder als ein Zeichen von Boshaftigkeit betrachten, wenn dein Hund ein Kommando ignoriert. Meistens hat das pragmatische Gründe. Entweder kann in diesem Moment die Ablenkung zu groß sein oder es fehlt die entsprechende Motivation. Du solltest es auch nicht persönlich nehmen, wenn es für deinen Hund gerade eine verlockendere Sache gibt, als auf dich zu hören. Du solltest dir dann lieber vornehmen, alles mit etwas mehr Geduld zu üben.

Tipp 10: Bleibe entspannt und geduldig

Zu viel auf einmal zu erwarten oder frustriert zu sein, wenn etwas nicht direkt funktioniert, ist ein Fehler, den viele Hundehalter machen. Natürlich kann es passieren, dass dein Hund immer wieder in das gleiche Verhaltensmuster zurückfällt. Es kann dir auch so vorkommen, als ob dein Hund alles wieder vergessen hätte, was er gelernt hat. Das ist natürlich frustrierend. Dennoch ist es normal. Hier solltest du trotzdem geduldig bleiben.

Vielleicht hast du etwas übereilt und dein Hund hat das Gelernte noch nicht verinnerlicht. Es kann auch einfach daran liegen, dass dein Hund oder du einen schlechten Tag haben. Es ist wichtig, dass du nicht den Mut verlierst und du nicht grob und ungeduldig wirst. Dadurch wird dein Hund nur verunsichert und er kann dazu verleitet werden weitere Fehler zu machen. Wenn du jedoch einen kühlen Kopf bewahrst, dann kannst du wieder eine angenehme Atmosphäre zum Lernen schaffen.

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